Zentrale Stelle

Mammographie-Screening

Baden-Württemberg

Zentrale Stelle Mammographie-Screening Baden-Württemberg

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Bitte achten Sie darauf, am Tag der Untersuchung Kleidung zu tragen, die Sie leicht ablegen können, da Sie sich bis zur Taille für die Untersuchung ausziehen müssen. Außerdem sollten Sie auf die Verwendung von Puder, Deodorant und Creme im Brust- und Achselbereich verzichten.

Die Teilnahme am Screening verhindert keine Erkrankung an Krebs. Aber das Mammographie-Screening bietet die Chance, Krebs

rechtzeitig zu erkennen,

zu einem Zeitpunkt, in dem er schonender behandelt werden

kann und die Chancen auf Heilung deutlich besser sind. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema bietet Ihnen die Option, eine eigene Entscheidung bewusst zu treffen.

Befundung

Ihre Aufnahmen werden von mindestens zwei Ärzten beurteilt, daher erhalten Sie das Untersuchungsergebnis nicht am gleichen Tag, in der Regel aber innerhalb von sieben Werktagen nach der Untersuchung. Bei ca. 95% aller Frauen zeigt die Mammographie keinen Hinweis auf Brustkrebs. In diesem Fall werden Sie schriftlich informiert und in zwei Jahren zu einem neuen Untersuchungstermin eingeladen.

Abklärung

Zeigen die Röntgenaufnahmen Veränderungen, die auf eine Brustkrebserkrankung hinweisen, sind weitere Untersuchungen notwendig.

Sie erhalten das Mammographieergebnis und werden kurzfristig zu weiteren Untersuchungen eingeladen. Nicht jede Auffälligkeit lässt auf einen bösartigen Tumor schließen. Erfahrungen zeigen, daß 80% der erneut eingeladenen Frauen keinen Brustkrebs haben.

Bei der Abklärungsuntersuchung (Gespräch mit Ärztin oder Arzt) werden Ihre Röntgenaufnahmen besprochen. Weiterhin werden Sie darüber informiert ob weitere Untersuchungen notwendig sind. Die Untersuchung beginnt damit, dass die Ärztin bzw. Der Arzt sorgfältig Ihre Brust abtastet. Je nach Art der Gewebeveränderung können eine ergänzende Ultraschalluntersuchung sowie zusätzliche Röntgenaufnahmen notwendig sein. Bei den meisten Frauen kann bereits zu diesem Zeitpunkt Brustkrebs ausgeschlossen werden.

Bei wenigen Frauen kann es zu einer Gewebeprobeentnahme (Biopsie) kommen. Diese Entnahme ist notwendig um eine abschließende Diagnose zu stellen. Nach wenigen Tagen, wenn das Ergebnis vorliegt, bespricht die Ärztin/Arzt das Ergebnis mit Ihnen.

Das abschließende Ergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb von zwei Wochen nach der Einladung zur ersten Abklärungsuntersuchung. Sollte sich der Krebsverdacht bestätigen, bespricht die Ärztin bzw. der Arzt mit Ihnen das weitere Vorgehen. Zu diesem Gespräch können Sie eine Ihnen vertraute Person mitbringen.

Wichtig !

Hierdurch kann die Qualität der Röntgenbilder beeinträchtigt werden. Am Empfang werden Sie gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Der Bogen dient dazu, mögliche Vorerkrankungen zu erfragen und persönliche Daten zu erfassen. Ihre Angaben und Untersuchungsergebnisse unterliegen grundsätzlich der ärztlichen Schweigepflicht. Die Mammographie selbst ist eine schnelle und einfache Untersuchung. Sie dauert wenige Minuten. Von jeder Brust werden zwei Aufnahmen angefertigt. Einmal von oben nach unten und einmal schräg von der Mitte zur Seite. Eine Assistentin legt Ihre Brust zwischen zwei  Plexiglasplatten, die kurz zusammengedrückt werden. Dies kann mitunter etwas schmerzhaft sein, ist aber notwendig um das Gewebe mit möglichst geringer Strahlendosis aussagekräftig darstellen zu können.

Die unterzeichnete Erklärung zum Verzicht auf das Aufklärungsgespräch geben Sie an an der Anmeldung ab, ohne diese kann die Untersuchung nicht durchgeführt werden.

Sollten Sie es versäumt haben, Ihre Verzichtserklärung mitzubringen, liegen in der Praxis entsprechende Formulare für Sie bereit.


Vorteile und Risiken

Die Untersuchung