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Aktuelles
| 27.08.2010 Presseinformation
Erster Qualitätsbericht belegt hohen
Standard im Mammographie-Screening-Programm
Den Bericht finden Sie
hier |
Gemeinsame Presseerklärung
- Bundesministerium für
Gesundheit
- Bundesumweltministerium
- Kooperationsgemeinschaft
Mammographie
18. Mai 2010
Fünf Jahre
Mammographie-Screening
Modernstes und größtes
Brustkrebs-Früherkennungsprogramm weltweit ist erfolgreich auf
den Weg gebracht
Etwa 9,2 Mio. Frauen sind bis
Dezember 2009 bundesweit zum Mammographie-Screening eingeladen
worden. Am Programm teilgenommen haben bereits circa 4,9 Mio.
Frauen. Mehr als jede zweite Frau ist damit dem Angebot zur
Früherkennung von Brustkrebs gefolgt. „Bei der Bekämpfung von
Brustkrebs haben wir in den letzten Jahren große Fortschritte
erzielt. Millionen von Frauen haben am Mammographie-Screening
teilgenommen. Das ist ein guter Anfang, aber wir müssen noch
mehr Frauen überzeugen. Überzeugen durch Information und
Aufklärung. Je besser die Patientinnen informiert sind, desto
eigenverantwortlicher und verantwortungsbewusster können sie in
Ruhe entscheiden. Wir können den Frauen die
Krebsfrüherkennungsuntersuchung nicht verordnen, wir können aber
notwendige Informationen für eine solide Entscheidung zur
Verfügung stellen. Dazu können insbesondere die Partner der
Selbstverwaltung beitragen", sagt Bundesgesundheitsminister Dr.
Philipp Rösler heute anlässlich einer Festveranstaltung zum
fünfjährigen Bestehen des Programms in Berlin.
Ursula Heinen-Esser,
Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium,
betont: „Im Sinne des bestmöglichen Strahlenschutzes für die
teilnehmenden Frauen müssen im Screening-Programm höchste
Anforderungen an die diagnostische Qualität und die fachliche
Qualifikation aller Beteiligten gestellt werden und diese auch
kontinuierlich überprüft werden.“
Brustkrebs ist die häufigste
Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich erkranken mehr als 57.000
Frauen an Brustkrebs, etwa 18.000 Frauen sterben pro Jahr an der
bösartigen Erkrankung. „Mit dem Mammographie-Screening kann
Brustkrebs so führzeitig erkannt werden, dass Frauen beste
Chancen für eine Heilung haben“, sagt Dr. Wolfgang Aubke,
Beiratsvorsitzender der Kooperationsgemeinschaft Mammographie.
„Mehr als drei Viertel der Frauen, bei denen Brustkrebs im
Rahmen des Mammographie-Screenings entdeckt wird, haben keine
befallenen Lymphknoten und keine Metastasen. Neben den besseren
Heilungschancen profitieren sie zudem von einer weniger
belastenden und meistens brusterhaltenden Therapie. Das zeigt
den unbestreitbaren Nutzen des Screenings. In Deutschland gab es
noch nie eine qualitativ so hochwertige und zuverlässige
Brustkrebsfrüherkennung wie das Mammographie-Screening-Programm.“
Im April 2005 sind in Deutschland
die ersten Screening-Einheiten im Rahmen des
Mammographie-Screening-Programms gestartet. Anfang 2009 nahm die
letzte von insgesamt 94 Screening-Einheiten ihren Betrieb auf.
Bundesweit werden etwa 10 Mio. Frauen im Alter zwischen 50 und
69 Jahren alle zwei Jahre schriftlich zur Teilnahme an der
Früherkennungsuntersuchung von Brustkrebs eingeladen.
Bundestag und Bundesrat hatten 2002
die bundesweite Einführung des Mammographie-Screening-Programms
in Deutschland beschlossen. Die Spitzenverbände der
Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung wurden
beauftragt, ein flächendeckendes, bevölkerungsbezogenes und
qualitätsgesichertes Brustkrebs-Früherkennungsprogramm nach den
Leitlinien europäischer Experten einzuführen. Die gemeinsame
Selbstverwaltung gründete im August 2003 die
Kooperationsgemeinschaft Mammographie, die in Deutschland für
die Koordination, Qualitätssicherung und Prozessevaluation des
Mammographie-Screening-Programms verantwortlich ist. Um die
Belange des Strahlenschutzes in angemessener Weise zu
berücksichtigen, hat das Bundesumweltministerium das
Screening-Programm intensiv begleitet und engagiert sich auch
für die Evaluation des Programms. |
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4. Mai 2010 -
Sozialministerin Dr. Monika Stolz übernimmt Schirmherrschaft für
das Mammographie- Screening in Baden-Württemberg.
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Videobotschaft der Sozialministerin
Dr. Monika Stolz |
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Pressemitteilung des
Sozialministeriums als Download |
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Eine Extraseite zur
Veranstaltung finden Sie hier |

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Film über das
Mammographie-Screening-Programm (Dauer: 6 min) Der Informationsfilm
bietet einen Einblick in das Mammographie-Screening-Programm für Frauen
zwischen 50 und 69 Jahren. Es wird der Ablauf des
Mammographie-Screenings gezeigt und durch Experten erläutert.
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22.10.2009: Presseschau der
Kooperationsgemeinschaft Mammographie
Aktuelle Pressemitteilung
zum Evaluationsbericht des Mammographie-Screening-Programms
Online Auftritt der
Kooperationsgemeinschaft mit vielen allgemeinen Informationen zum
Screening
Artikel aus dem Badischen Tagblatt,
Baden-Baden vom 18. Juni 2009: Spezialisten sehen gute Heilungschancen
Artikel aus der Schwäbischen Post, Aalen
Das Bundesministerium
für Gesundheit (BMG) hat mit der Frauenselbsthilfe die Ergebnisse einer
aktuellen Studie zum Mammographie-Screening veröffentlicht. Über 9000
Frauen wurden zum Screening-Programm befragt. Die Ergebnisse zeigen,
dass die Frauen das Screening-Programm sehr positiv bewerten.
zur Pressemitteilung
Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit
(BMG):
zur Pressemitteilung
Mammografie-Screening-Programm: Was Screening und Science-Fiction gemeinsam
haben
Bericht im Ärzteblatt
Neu Broschüre
„Mammographie-Screening. Früherkennung von Brustkrebs. Was Sie darüber wissen
sollten.“
Das ist der Titel einer neuen Broschüre, die
das deutsche Krebsforschungszentrum und die Kooperationsgemeinschaft
Mammographie entwickelt haben. Übersichtlich und allgemeinverständlich werden
hier Fragen zum Mammographie-Screening beantwortet.
Aktuelle Berichterstattungen in den Medien
Erst
Hälfte der Frauen nutzt neues Brustkrebs-Screening
Brustkrebs so früh wie möglich erkennen
Brustkrebsvorsorge - eine Bilanz
Mammographie-Screening umstritten
Aktuelle Meldung zum Mammographie-Screening-Kongress in Berlin
Pressekonferenz in Stuttgart anlässlich des Starts in Baden-Württemberg

Die Teilnehmer von
links nach rechts:
-
Dr. Rahmfeld, programmverantwortlicher Arzt Region 1
-
Dr. Helwig, programmverantwortlicher Arzt Region 7
-
Dr. Christopher Hermann, stellvertretender Vorsitzender der AOK in
Baden-Württemberg
-
Dr. Monika Stolz, Ministerin für Gesundheit und Soziales Baden-Württemberg
-
Dr. Wolfgang Herz, stellvertretender Vorsitzender der Kassenärztlichen
Vereinigung Baden-Württemberg
-
Walter Scheller, Leiter der VdAK/AEV-Landesvertretung Baden-Württemberg
-
Dr. Klimeck

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